– 1. Herren

Kreisliga 07, Saison 2019/ 2020

Hintere Reihe von links:
Co-Trainer Werner Möllmann, Ramon Sagebiel, Asef Ghorbani, Omid Asgari Dermanaki, Hossein Ahmadi, Marvin Zabel, Malte Dietz, Hossein Mozafary, Kai Becker, Louis Frei, Jan Ole Holst, Betreuerin Chris Zabel, Trainer Andrew Langenbacher

Vordere Reihe von links:
Torwart-Trainer Arne Köhler, Amir Khadem, Alexander Hofmann, Alireza Vahidinia, Qendrim Drenica, Davood Mousavi, Marcel Köhler, Niklas Benda, Felix Morgenweck, Laurenz Schnoor, Mehmet Emre Uyar

Nachdem man in der Vorsaison den Klassenerhalt erst in den letzten Spielen sichern konnte, lautet das vorsichtige Ziel in dieser Serie, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.

Die Erste meldet sich aus der Winterpause zurück. 

Beginnen möchte ich mit einem Rückblick auf unser Hallenturnier. Nach jahrelanger Abstinenz, ließen wir den “ELBVORORTE CUP” wieder aufleben. So wurde die schöne Willhödenhalle, gleich zu Beginn des Jahres, Austragungsort für tollen und attraktiven Hallenfußball. Viele Nachbarvereine  folgten unserer Einladung und gaben diesem Turnier neuen Glanz. Trotz der vielen Derbys und engagierten sportlichem Ehrgeiz, stand Fairness und der Respekt voreinander an allererster Stelle. Bei zehn Teilnehmern trat unsere Spielvereinigung mit zwei Mannschaften an. Beide Teams konnten sich für das Halbfinale qualifizieren und mussten in diesem sogar gegeneinander antreten. So war gesichert, dass zumindest ein Team der SVB im Finale sein würde. Hier kam es dann zum Traumfinale gegen unseren Stadtteilnachbarn Komet! Die Braun Weißen Titelfavoriten gewannen in einem packenden Spiel knapp mit 2:1 und konnten somit verdient den Turniersieg für sich verbuchen. Auch die SVB kann mit dem Turnierverlauf mehr als zufrieden sein. Platz zwei und drei ist ein toller Erfolg unserer Jungs! 

Doch nun sind wir endlich zurück an der frischen Luft und freuen uns auf den Rest der Rückrunde. Es stehen bis Mai noch neun Spiele an, von denen nur drei auf heimischem Boden ausgetragen werden.

Aufgrund des fehlenden Winters konnten die Trainingseinheiten und Testspiele, wie geplant, stattfinden. Nur das Sturmtief “Sabine” und der viele Regen störten ein wenig, die ansonsten guten Bedingungen. 

In der letzten Ausgabe schrieb ich von Aufbruchstimmung, die wir als erste Herrenmannschaft entfachen wollten. Ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen, dem Verein eine Mannschaft aufzustellen, die hier einen Neuanfang in Gang gesetzt hat. So wurden die neuen Spieler sehr gut integriert und es entstand in den letzten Monaten ein Kollektiv, dass hoffentlich noch für viel Freude und Erfolg sorgen wird.

Sportlich haben wir einige Schritte nach vorne gemacht und haben uns in den bisherigen Saisonverlauf eine gute Ausgangslage geschaffen. Die in den letzten Jahren dazugehörigen Abstiegsängste, existieren nicht mehr. In den nun schon 19 Spielen wurden 33 Punkte geholt und überwintern durften wir auf Platz vier. Davon hätte man zu Beginn der Saison nur zu träumen gewagt.

Die beiden Aufstiegsplätze sind , meiner Meinung nach, bereits an die Mannschaften von Komet Blankenese und SV Lohkamp fest vergeben. Wir wollen uns so nah wie möglich hinter den Aufstiegsfavoriten platzieren. Daher war das Ziel der Vorbereitung, zum ersten Punktspiel in diesem Jahr, unsere volle Leistung abrufen zu können. Denn zu Beginn stand gleich ein Hochkaräter auf dem Programm. Mit dem Rissener SV stand nicht nur ein Derby, sondern ein Mitstreiter um die vorderen Plätze an. Mit viel Zuversicht aber auch mit Respekt, sind wir das Spiel angegangen. In einem sehr niveauvollem und ausgeglichenem Derby, zogen wir leider den Kürzeren (2:1). So stellt man fest, dass uns in den Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Bereich der Tabelle, noch die Klasse fehlt. Aber wir werden weiter daran arbeiten, dass wir auch in diesen Spielen, den Erfolg auf unserer Seite verbuchen können. 

Schließen möchte ich noch einmal mit Worten des Dankes an alle, die uns das Vertrauen geschenkt haben. Ich denke, wir konnten einiges wiedergeben. 

Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Platz!

Euer Andrew Langenbacher